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Wie willst du leben?

InspirationMindfulness

Noch vor ein paar Wochen war diese Frage für manche vielleicht schwierig zu beantworten. Manche hatten nicht einmal die Zeit, sich diese Frage zu stellen, weil einfach zu viele Aufgaben erledigt werden mussten. Hier eine Verpflichtung, dort ein Termin. Alles dreht sich und eigentlich weißt du nicht wo dir der Kopf steht. Und jetzt? Jetzt hast du vermutlich Zeit, um dir selbst viele Fragen zu stellen, und dich damit auseinander zu setzen, was dir wirklich wichtig ist im Leben. Wie wertvoll Zeit mit dir selbst und deinen Liebsten ist, und vor allem, wie wichtig dein körperliches und geistiges Wohlbefinden ist.

Wir sind die Welt…

J. Krishnamurti übersetzt von Christine Bendner aus der amerikanischen Originalausgabe
What are you doing with your life? Arbor Verlag, Freiamt (2006)

“Die Welt ist nichts von uns Getrenntes – die Welt ist wir”. Das, was wir jetzt erleben ist der Prozess der Veränderung. Wir verändern gerade die Welt, indem wir uns selbst verändern. Wir geben auf unsere Mitmenschen acht und unterstützen uns gegenseitig, obwohl wir räumlich noch nie weiter voneinander entfernt waren. Wir schenken dieser Welt Liebe und Mitgefühl.

Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

Etwas neues entsteht, weil wir uns, unser Verhalten, unsere innere Einstellung ändern. Wir stecken uns gegenseitig im positivsten Sinne mit Mitgefühl und Freundlichkeit an. Diese Erkenntnis, dass sich die Welt nur ändern kann, wenn sich jeder Einzelne ändert hatte schon Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986). Er war indischer Philosoph und hat seine Weisheiten weltweit durch Vorträge verbreitet.

Die Kunst zu leben

Krishnamurti hat nicht nur zahlreiche Stiftungen ins Leben gerufen, damit seine Lehren weltweit bekannt werden. Er hat auch Schulen gegründet, in denen es nicht nur um bloßes Aneignen von Fähigkeiten und Wissen geht, um damit Geld zu verdienen, sondern echtes Verstehen mit Herz und Hirn. Die Kunst zu leben, anstatt nur zu überleben muss allerdings abseits von der Schule selbst erlernt werden. Jeder von uns wird im Laufe seines Lebens verletzt. Wir fühlen uns einsam, verwirrt, verzweifelt, voller Trauer, und Leiden. Niemand hat uns gezeigt, wie wir dieses Leiden beenden können. Niemand hat uns beigebracht, dass es nicht das Leben selbst ist, was uns diesen Schmerz zufügt, sondern unsere Reaktion auf Gedanken, Gefühle und Situationen, wie eben diese jetzige Ausnahmesituation. Wir haben Angst, um uns, unsere Lieben, unsere Mitmenschen, unsere Jobs. Wir wollen uns doch nur schützen, und sind dadurch verwundbar. Das einzige, was uns vor weiteren Wunden schützen kann, ist die Einsicht, dass wir nicht alles haben müssen, was wir wollen, und dass auch diese Situation vorüber gehen wird. Wenn wir innerlich frei sind, kann uns keine äußerlich auferlegte “Freiheitseinschränkung” Kummer zufügen, und wir beherrschen, die Kunst zu leben.


 Alles Liebe dir & Namaste

Deine Karin