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Was bedeutet für dich Verantwortung?

Mindfulness

Eine Frage die wir uns alle immer wieder stellen sollten:

Verantwortung übernehmen und in Verantwortung leben, was bedeutet das wirklich?

Das Thema beschäftigt mich schon lange und ich stelle fest, dass es enorm komplex ist. Außerdem scheint es für die wenigsten von uns klar zu sein, was es wirklich bedeutet, ein verantwortungsvolles Leben zu führen.

Zuvor ging ich davon aus, dass alle, die in politischen und wirtschaftlichen Positionen stehen, Verantwortung übernehmen. Habe jedoch in meinen Recherchen herausgefunden, dass dem nicht so ist und die meisten sogenannten „Leader“ unter uns keinesfalls achtsam und verantwortungsvoll agieren.

Des Weiteren dachte ich mir, dass Verantwortung mit Alter und Erwachsensein zu tun hat. Auch das scheint nur bedingt richtig zu sein. Ich habe Menschen in ihren 20-ern getroffen, die bereits Verantwortung übernehmen und auch erwachsen sind, dabei ihre spielerische Leichtigkeit nicht verloren haben, und ältere, für die dieses Wort immer noch ein Fremdwort zu sein scheint und ihr ganzes Verhalten eher das „angepasste Kind“ (also nicht freies Kind) in Anspannung und Angst vermuten lässt.

VER-ANT-WOR-TUNG

…beinhaltet „eine Antwort zu geben“. Im Englischen wird dies klar „responsability“ = „the ability to respond“, was soviel bedeutet wie „die Fähigkeit zu antworten“ und das in bewusster Aktion und nicht aus Reaktion. Laut Duden ist Verantwortung:

[mit einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Stellung verbundene] Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt, das jeweils Notwendige und Richtige getan wird und möglichst kein Schaden entsteht

Duden, Stand: 16.9.2020 unter https://www.duden.de/rechtschreibung/Verantwortung

Wenn ich mir die Bedeutung verinnerliche, kann ich mal davon ausgehen, dass die Wenigsten unter uns „Verantwortung übernehmen”, vor allem, wenn Verantwortung auch bedeutet, dass kein Schaden entstehen soll. Das zeigen zumindest die momentanen negativen Zustände deutlich auf.

Was heißt es denn nun wirklich, „Verantwortung zu übernehmen“ und vor allem, wie kommen wir innerlich dazu, das auch voll und ganz anzunehmen, zu leben und zu spüren und uns dabei gut und ganz zu fühlen?

Wenn wir ein verantwortungsvolles Leben führen, dann leben wir in der sogenannten bewussten Aktion und nicht in der unbewussten Reaktion. Wir entscheiden uns für Maßnahmen, Schritte und Aktivitäten, die wir in diesem Moment voll und ganz vertreten können, die wir durchdacht haben und darüber “nachgefühlt” haben, die für uns gut und stimmig sind, und auch für andere, und dass sie keinen kurzfristigen und weitreichenden Schaden verursachen.

It’s about me and for others.

Nicht auf dich vergessen und andere inkludieren, miteinbeziehen.

Beispiele dafür, wann wir Verantwortung übernehmen:

  • Entscheidungen treffen und dazu stehen
  • Korrigieren, wenn sie sich als nicht förderlich und positiv herausstellen
  • Respektvoll aussprechen und ansprechen (in jeder Situation)
  • Fehler bekennen, ohne Wenn und Aber
  • Sich entschuldigen zu können
  • Nicht Recht haben zu müssen
  • Den Mut zu haben, sich zu zeigen, genauso wie man ist
  • Immer das Gute für sich selbst und andere im Auge zu behalten

Beispiele keine Verantwortung zu übernehmen:

  • Keine Entscheidungen zu treffen, oder diese endlos rauszuzögern und andere vorzuschieben
  • Dinge schleifen lassen, nichts von dem zu korrigieren, was sich als nicht vorteilhaft herausstellt
  • Schweigen und hinten rumreden
  • Recht haben zu wollen
  • Krankenstand per SMS zu kommunizieren, anstatt das Telefon in die Hand zu nehmen und zu informieren
  • Andere für seine Aktionen zu beschuldigen, “das ist passiert, weil…”
  • Das Leben nur selbstbezogen zu leben (andere Menschen und deren Bedürfnisse nicht zu berücksichtigen)
  • Den EGAL-Modus einzuschalten

Wenn du dieses wichtige Thema auch für dich näher durchleuchten möchtest, dann stelle dir selbst mal die Frage, was du von den oben angegeben Dingen tust, oder unterlässt und wo für dich Handlungsbedarf besteht.

In Verantwortung leben wir ein erfülltes, ganzes Leben in Fülle. Alles ist ganz und heil. Ohne Verantwortung zu übernehmen brechen tiefe Gräben der Unzufriedenheit auf. Und wenn immer die anderen Schuld an unserer Situation sind, dann haben wir keinen Grund an unserem Verhalten etwas zu ändern, um einen positiven Wandel hervorzurufen

Eine kurze tägliche Achtsamkeitsübung hilft

Setze dich täglich 1-2 Mal für 5 Minuten still hin, schließe deine Augen und schaue nach innen. Nur beobachten, denn hier gibt es nichts zu tun. Du wirst bald sehen, wo du außerhalb deiner Authentizität unterwegs bist und vor allem, wo es Zeit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Meditation/Kontemplation = Konzentration = Stille = innere Einkehr = Selbstbefragung

Das sind alles Hilfen und der Weg zu Selbstbeobachtung, Selbst-Wissen, Selbsterkenntnis/ Gotterkenntnis, im Jetzt leben zu lernen.

Practice, Practice, Practice and all will come ❤️

Alles Liebe und Namaste

Deine Karin & Team